GEGENARGUMENTE.ORG

Artikel aus dem Finanz- & Immobilienmarkt

You are here: Home - Jörn Reinecke


Tag Archives: Jörn Reinecke

Marktvolatilität: Immobilien Investoren reagieren

Es gibt eine Vielzahl von realen Vermögenswerten, in die man während eines Abschwungs investieren kann – wie z.B. Infrastruktur, Edelmetalle, Land und natürliche Ressourcen, um nur einige zu nennen. Ein historischer Favorit unter den Anlagen, die im Laufe der Jahre erhöhte Kapitalallokationen während einer Marktvolatilität erlebten: Immobilien. Investoren passen sich an.

Marktvolatilität: Immobilien Investoren reagieren

Marktvolatilität: Immobilien Investoren reagieren

(mehr …)

Immobilien: wirtschaftliche Ungewissheit überstehen

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie haben die internationalen Finanzmärkte durchweg turbulente Zeiten durchlebt, in denen die verschiedenen Herausforderungen der Eindämmung ebenso wie die Bedrohung des internationalen Wirtschaftswachstums zu bewältigen waren. Was bedeutet dies für Sie als Investor, der mit Immobilien die wirtschaftliche Ungewissheit überstehen möchte?

Immobilien: wirtschaftliche Ungewissheit überstehen

Immobilien: wirtschaftliche Ungewissheit überstehen

(mehr …)

MAGNA in Essen: Großstädte im Fokus

Der Hamburger Projektentwickler MAGNA Real Estate AG, MAGNA investiert in Essen und erwirbt über die MAGNA West einen rund 8.900 m² großen Gebäudekomplex und nimmt diesen in den Eigenbestand auf.

MAGNA in Essen: Großstädte im Fokus

MAGNA in Essen: Großstädte im Fokus

(mehr …)

Jörn Reinecke setzt Fokus auf Bürogebäude

Ratingen. Die MAGNA Real Estate AG (Magna) erweitert ihr Portfolio mit Bürogebäuden. „Ein Objekt ist besonders hervorzuheben: ein Gebäude mit rund 3.000 m² in zentraler Lage von Ratingen,“ so Jörn Reinecke.

Jörn Reinecke: Fokus auf Bürogebäude

Jörn Reinecke: Fokus auf Bürogebäude

(mehr …)

Jörn Reinecke: Immobilien sind das beste Geschäft

Für den Immobilienunternehmer Jörn Reinecke von der Hamburger Magna Immobilien AG ist der anhaltende Mangel an Wohnungen in Deutschland ein Glücksfall. Denn in dieser Lage kann er das machen, was er für das beste Geschäft der Welt hält: Immobilien entwickeln.

Skizze eines Projekts der Magna Immobilien AG von Jörn Reinecke in Ahrensburg

Skizze eines Projekts der Magna Immobilien AG von Jörn Reinecke in Ahrensburg

Jörn Reinecke ist seit mehr als 25 Jahren unternehmerisch tätig, vor allem im Immobilienbereich. Heute ist er Vorstand der Magna Immobilien AG, einem inhabergeführten Immobilienunternehmen mit Sitz in Hamburg.

Das Unternehmen erwirbt deutschlandweit Grundstücke und Bestandsobjekte als Asset- oder Sharedeals. Darüber hinaus beteiligt es sich an bestehenden Projekten und stellt dabei Kapital und Know-how zur Verfügung.

Insgesamt haben die Projekte von Magna derzeit ein Entwicklungs- und Transaktionsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro. Wir sprachen mit Vorstand Jörn Reinecke über seine Herangehensweise ans Immobiliengeschäft.

FerryHouse: Lassen Sie uns gleich zu Ihrem Geschäft kommen. Wenn Sie beurteilen, ob eines der unzähligen Projekte, die man Ihnen vorlegt, Potential hat und ob es für Sie einen Gewinn bringen wird, woher nehmen Sie die Kraft und die Überzeugung für Ihre Entscheidungen?

Jörn Reinecke: Zunächst habe ich meinen Co-Vorstand David Liebig und auch insgesamt ein sehr gutes Team, mit dem ich teils schon über Jahrzehnte äußerst erfolgreich zusammenarbeite. Und in unserer Arbeit gehen wir im Unterschied zu manchen Konkurrenten gern bis ans Limit.

Das heißt, wir schauen uns viele verschiedene Projekte wie möglich an und haben dann natürlich eine sehr große Auswahl. Und aus dieser Auswahl wählen wir am Ende nur eine Handvoll Projekte aus, von denen wir dann mit Sicherheit wissen, dass es die besten sind.

FerryHouse: Magna unternimmt Immobilieninvestitionen in Großstädten ab etwa 100.000 Einwohnern, aber auch in wachsenden Kleinstädten. Sie entwickeln sowohl Wohnimmobilien als auch ausgewählte gewerbliche Büro-, Handels- und Logistikimmobilien. Wie bewerkstelligen Sie eine solche Vielfalt an Projekten?

Jörn Reinecke: Wir haben im letzten Monat von unserem Projekt in Hamburg Othmarschen 115 Wohneinheiten an ein deutsches Versorgungswerk veräußert. Das ist eine hervorragende Lage mitten im beliebten Stadtteil Othmarschen.

Wir hatten das Areal im vergangenen Jahr gekauft, und nun schreiten die Bauarbeiten gut voran. Ende nächstes Jahr werden wir die ersten Mieter begrüßen können. Es ist eine zurückhaltende, helle Architektur, die Planung dazu kam von [dem Hamburger Architektenbüro] MPP Meding.

Aber zurück zu Ihrer Frage. Die Möglichkeit, eine solche Vielfalt an Projekten zu realisieren, bringt uns den Vorteil, dass wir flexibel bleiben und uns jederzeit verändern können, wenn sich die Zeiten ändern. Und das kann ja manchmal sehr plötzlich geschehen.

Wenn also vielleicht irgendwann Projekte mit Wohnimmobilien nicht mehr so lukrativ sind, dann können wir uns auf Büroimmobilien konzentrieren oder auf Logistikimmobilien und so weiter. Wer nicht ausreichend flexibel ist, kann in diesem Markt auf lange Sicht nicht bestehen.

Zudem macht es auch einfach Spaß, eine Vielfalt an Projekten zu managen. So bleibt man auch empfänglicher für neue Ideen und Trends, die sich jederzeit auftun können. Aber das Entscheidende ist, dass man sich den Trends anpassen muss und darauf vorbereitet sein muss.

FerryHouse: In einem Interview sagten Sie kürzlich, dass Sie in absehbarer Zeit nicht erwarten, dass die Mieten in Berlin wieder sinken. Ist Berlin damit ein Sonderfall?

Jörn Reinecke: Nein, Berlin ist einfach ein besonders krasser Fall. Dort gab es in den letzten fünf Jahren eine Nettozuwanderung von einer Viertelmillion Menschen. Mit der einhergehenden wachsenden Nachfrage nach Wohnraum konnte die Bautätigkeit bei Weitem nicht mithalten.

Die Bauwirtschaft in Berlin hat sicherlich schon viel geleistet. Doch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung von Angebot und Nachfrage müssen Kaufpreise und Mieten steigen. Eine nennenswerte Preiserholung kann man in naher Zukunft einfach nicht erwarten.

Und was für Berlin gilt, das gilt in ähnlicher Form auch für andere Städte. Auch die traditionell teuren Städte wie München oder Hamburg sind betroffen. Denn auch hier können Wohnungsbau und Sanierung von nicht genutzten Immobilien nicht mit der Nachfrage mithalten.

FerryHouse: Wer ist Schuld an dieser Entwicklung?

Jörn Reinecke: Ich würde hier nicht von Schuld sprechen, sondern einfach von der Logik der Realitäten. Die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland ist für alle unerwartet gestiegen. Der Wohnraum wurde knapp und somit auch entsprechend teuer.

Die hohen Preise wiederum waren der Anreiz zum Bauen, und nun wird in Deutschland wieder mit Elan gebaut. Für mich und die Magna Immobilien AG ist das Grund zur Freude und ein Glücksfall. Denn in unseren Augen sind Immobilien das beste Geschäft der Welt.

FerryHouse: Vielen Dank für das Gespräch!

Quelle: Ferry House

Wann stabilisiert sich der Mietpreis?

Das Wohnen in Deutschland ist hauptsächlich durch politische Fehlgriffe in den letzten Jahren so teuer wie nie zuvor geworden. Die Lage würde schon viel schlimmer sein, wenn es nicht Unternehmer, wie den Hamburger Jörn Reinecke von der Magna Immobilien AG geben würde.

Jörn Reinecke

Wohnungen nur für Reiche? Im Interview erklärt der Unternehmer Jörn Reinecke, warum auch weniger wohlhabende Menschen von seinen Neubauprojekten profitieren können. (Grafik: Skizze eines aktuellen Projekts der Magna Immobilien AG in Hamburg-Othmarschen)

Interview:

Jörn Reinecke ist Vorstand der Magna Immobilien AG, außerdem ist er seit mehr als 25 Jahren unternehmerisch tätig und das vor allem im Immobilienbereich. Seine Projekte und sein derzeitiges Entwicklungs- und Transaktionsvolumen liegt bei rund 2,5 Milliarden Euro. Berlin Journal hat mit ihm über die aktuelle Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt gesprochen …